Das Tagebuch des Patrick Kontschak

Blessed are the geeks for they shall inherit the earth.

Tag 9: Die Typorisse

Ich versuche jetzt mal etwas anderes. Ich erzähle euch eine Geschichte, die momentan sehr aktuell ist, die ich aber in die Geschichte hier verstecke. Und ich möchte, dass ihr eure Kreativität anstrengt und rausfindet um was es sich hierbei eigentlich handelt.

Das gesamte Weltall besteht aus bunten Planeten aus Gummi und Wolle und irgendwo, auf dem buntesten Planeten, der nicht nur wie ein Flummiball aussieht, sondern sich genau wie so einer im Weltall bewegt, da sind sogar lebende Wesen zu beobachten. Es sind komische Geschöpfe, denn sie sehen nicht wie Menschen oder Tiere aus, eher wie eine Mischung aus Mützentragende Buchstaben und sechseckigen Reißverschlüssen mit Cartoonähnlichen Gesichtern 10cm vor dem Platz, wo der Mensch seinen Kopf haben sollte. Auch die Gliedmaßen sind anders als das, was wir als normal bezeichnen würden, denn die Gliedmaßen waren alle 4 auf dem Rücken und von dort aus gehen sie in die von ihnen vorgesehenen Richtungen.

Und um uns diese Wesen leichter vorzustellen nennen wir sie kurzerhand Typorisse! Und diese Typorisse kommen in allen möglichen Farben und sind immer gut unterscheidbar von ihrer Umgebung.
Wie dieses Weltall entstand, warum es diese Typorisse überhaupt gibt und was der Sinn des Lebens ist, das fragt sich keiner, denn so weit ist ihr Verstand noch gar nicht entwickelt und wird es die nächsten 3 Mrd. Jahre auch nicht passieren. Und als Nebeninfo: Da sich der Typorissenplanet, nennen wir ihn passend zu seinen Bewohner und ihrer Art und Weise “Typus”, im Weltall wie ein Flummiball bewegt kann sich jedes Jahr immer anders verhalten als die vorangegangenen – sowohl in Länge als auch in Temperatur, Tageszeitenaufteilung und Gezeiten.

Da wir nun wissen um was es für Wesen geht, wo sie zu finden sind und wie weit sie denken können wollen wir uns doch mal mit ihrem Leben miteinander auseinandersetzen!
Am Anfang eines jeden Typorissen ist ein Traum eines kleinen Mädchens auf unserer Erde. Es muss aber ein bestimmter Traum sein, den aber jedes Mädchen gezwungen durch Liebesromane und Schnulzen träumen MUSS und auch unbewusst und ungewollt tut – Der Traum der eigenen Hochzeit, des Traumprinzen und dem nicht realistischen, perfekten Alltag mit ihrem Traumprinzen.
So sind also die Mädchen und Frauen der Erde für den Erhalt der Typorissen verantwortlich.

Bei den Typorissen gibt es sowas wie “Mann” oder “Frau” nicht, denn es gibt keinen Grund für so eine Trennung, da es kein Sex gibt; die Vermehrung entsteht ja quasi auf unserem Planeten.
Und da es keine Geschlechter gibt, gibt es so manches nicht: Streit, Scham, Haare, Krieg, Liebe, Schmerzen, Hunger und Kommunikationsprobleme. Den Rest gibt es, auch wenn manche keinen Sinn machen, da ihnen die eben aufgezählten Sachen fehlen um einen Sinn zu machen.

Im Laufe des Lebens einen Typorissen, welches sich zwischen einem und 200 Jahren bewegen kann, je nach dem wo der Flummiballähnliche Typus sich gerade befindet, muss er einige Sachen tun. Zum einen muss er lernen, wie er mit seinen Mitwesen kommuniziert – und das muss jeder alleine erlernen, denn Schulen sind nur für die gedacht, die schon das kommunizieren erlernt haben. Wenn ein Typoriss nicht kommunizieren kann liegt es meistens daran, dass ein Mädchen ihren Traum verflucht oder – was schlimmer ist – ihn auf ewig vergessen hat. Das passiert nicht, wenn das Mädchen stirbt, die Typorisse leben unabhängig von diesem Faktor.

Zum anderen muss er lernen, was ein Mensch ist. An dieser Aufgabe scheitern jedoch 89,638% aller Typorisse – 10% erleiden einen Nervenzusammenbruch und wandern auf den weißesten Planeten aus – die restlichen 0,362% schaffen es, diese Aufgabe zu bestehen und werden als Belohnung in das Gefühl Liebe verwandelt.

In dieser Form dürfen sie dann auf unsere Erde kommen und sich in 276 Menschen verpflanzen.
Das ist der eigentliche Sinn und Zweck eines Typoriss, den die meisten aber leider nicht erfüllen können, so dass immer noch viele Millionen Menschen ohne Liebe leben müssen.

Die Frage ist jetzt: Was will ich mit dieser Geschichte erzählen? Wieso ist sie momentan sehr aktuell? Wer hat es verstanden?

5 Kommentare »

  orthodave wrote @

Du bist verrückt.
Fast schon Psycho.
Auch ein wenig verliebt.
Oder ?!

  Daniel wrote @

Wow. Sehr kreativ. :)
Ansonsten schließe ich mich Saves Vermutung an.

  Daniel wrote @

Daves Vermutung meine ich natürlich… is halt schon spät ^^

  kl3ks wrote @

@Dave: Ja, Nur Fast und Jahaa! ;)

[...] 37: Wenn Yufus und Setrianer aufeinander treffen. Erinnert ihr euch an die Typorisse? Heute gibt es wieder eine unglaubliche Geschichte über komische Kreaturen die niemand gehört hat [...]


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