Das Tagebuch des Patrick Kontschak

Blessed are the geeks for they shall inherit the earth.

Tag 8: Patricks Reisen

Schon eine komische Idee, die ich mir da ausgedacht habe, jeden Eintrag als “Tag” (eng.: ‘Day’) zu bezeichnen, denn meine erste Woche hat jetzt gut eineinhalb Monate gebraucht. Mal sehen wie lange die nächste Woche dauern wird.

Wie ich das hier gerade schreibe befinde ich mich mal wieder in einem Zug Richtung Karlsruhe – momentaner Standort “Wabern”. Ich bin jetzt schon seit 12:00 in diesem Zug, davor war ich in einem anderen und bin in Hannover umgestiegen.

Viel Zeit in Hannover blieb mir nicht, da ich vor allem um mein eigenes Wohl, also Essen, achten musste. deshalb hab ich auch nur ne Hand voll Fotos geschossen, die ich noch nicht mal begutachtet habe. Und so schön ist der Hannover’sche Bahnhof nun auch wieder nicht – auch nicht nach dem zweiten Besuch.

In so einem Zug gibt es nicht viel zu tun. Entweder du hast was dabei um dir die Zeit zu vertreiben – oder eben nicht. Ich habe hier mein MacBook, meinen iPod und meine Kamera dabei – und genügend Lesestoff, welches ich aber sicherlich nicht anrühren werde. Ist halt nur für den Fall der Fälle.

Das Wetter ist nicht gerade ein Foto wert, zumindest nicht dann, wenn man wie ich auf knallige Farben steht, die Wolken verderben einem irgendwie das schöne Bild wenn mal die Sonne auf den sattgrünen Rasen scheint. Der Kontrast fehlt einfach.

Mein Akku hält auch nur noch für ne knappe halbe Stunde; schuld daran ist ein wirklich interessanter Film namens “A Scanner Darkly”, auf jeden Fall ein Blick wert.

4 Wochen bin ich dann ab heute nicht bei meinen Eltern. So lange war ich noch nie weg, das längste waren bisher nur 2 Wochen. Und die hab ich auch mit meinem Praktikum im letzten Sommer gefüllt. Ich denke einfach, dass es für mich zur Routine wird, dass ich verreise. Im Oktober bin ich in Israel und wo ich im Sommer bin weiß ich nicht – aber wahrscheinlich nicht in “Balkonien” (sagt man hier ‘auf’ oder ‘in’?)

Gerade wird mir gesagt, dass wir demnächst in “Treysa” sind, was für mich soviel heißt wie: “Pech gehabt, bis wir in Karlsruhe sind hast du eh keinen Bock mehr auf irgendwas, also geh pennen und verschlaf lieber nicht!

Ich denke, das reicht für den Start in die neue Woche, wer weiß was noch alles kommt und mein Akku macht eh nicht mehr lange mit; 20 Minuten wären das jetzt noch – vielleicht schreibe ich ja zu langsam…

Ich lass hier in Treysa mal ein paar Grüße zurück – wer mal in Treysa sein sollte kann sich also von mir gegrüßt fühlen (Gültig bis zum 18.03.2008 in teilnehmenden Deutsche Bahn™ ICE-Zügen).

6 Kommentare »

  Daniel wrote @

Hmm … also ich fand “A Scanner Darkly” ja eher mittelprächtig. Vom Stil her (rotoskopie) natürlich interessant, aber auch nicht neu, und inhaltlich … alles schon mal dagewesen. Aber das Ende überrascht trotzdem. :)

Gruß vom auch zu langsam schreibenden Waschmittel mit einem Deutschesätze-Typera.tk-Score von 320 ;)

  kl3ks wrote @

320? hab nur 198 :-/
wie schaffst du 320?

  Ortho-Dave wrote @

was ist typera ??

  Daniel wrote @

@dave: http://typera.tk
@patrick: ich tipp halt. ;) als wir das damals an der ba ausprobiert haben, hab ich mich gefragt: “wie schafft der 450?” ;-)

  Ortho-dave wrote @

Alter das is ja hart,
ich hab nur 178…
aber ich übe weiter. man man

  Ortho-dave wrote @

Alter das is ja hart,
ich hab nur 178…
aber ich übe weiter…


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